Hochlandrinder vor der Kamera im weißen Rössl
Zur Zeit wird in St. Gilgen am Wolfgangsee die Neuverfilmung "Das weiße Rössl" mit prominenter Besetzung gedreht..
Über den Tiertrainer von Animalstars Austria wurde vom Betrieb Wieshofer deren Zuchtstier Leon vom Brandlehen geordert, da er einen schönen, besonders handzahmen Stier für die "tierische Hauptrolle" suchte und in Züchterkreisen von Leon erfahren hatte. |
| |
|
| |
 |
| |
|
| |
Leon stand am 18. September gemeinsam mit Tobias Licht und Diana Amft vor der Kamera und hat souverän seine Rolle gespielt. Obwohl er davor 6 Stunden am Hänger warten musste, ließ er sich weder durch die vielen Menschen, noch durch die Kamera und die Lichteffekte verwirren.
|
| |
 |
| |
|
| |
Für eine weitere Szene war noch eine kleine Herde gefragt, so taten sich die Betriebe Pirchner Bernhard und Resi aus Rauris und Wieshofer Klaus und Ingrid aus Goldegg zusammen und fuhren am 27. September zu einem weiteren Drehtag mit zwei Mutterkühen mit Kälbern und drei zweijährigen Kalbinnen auf die Postalm.
|
| |
 |
| |
|
| |
Die Herde sollte dort auf der Passstraße einem Motorradfahrer im Wege stehen. Auch sie mussten in dem ganzen Trubel, der nun mal bei einem Filmdreh herrscht, Ruhe bewahren und haben sich toll verhalten, sodass in kurzer Zeit die Szene "im Kasten" war.
|
| |
 |
| |
|
| |
Die ganze Filmcrew, Ausstatter, Schauspieler wie vor allem der Tiertrainer waren höchst erstaunt und erfreut, wie gut man mit Hochlandrindern arbeiten kann, wie ruhig und ausgeglichen die Tiere sind und wie wenig sie der Trubel um sie herum beeindruckt hat.
|
| |
 |
| |
|
| |
Der Film kommt 2013 in Deutschland und Österreich in die Kinos, danach wird er im Fernsehen auf ORF und ZDF ausgestrahlt werden.
|
| |
 |
| |
|
| |
Text: Wieshofer Ingrid
Fotos :Wieshofer Ingrid/Pirchner Resi
------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| |
1. Fleischrinderfachtag in Salzburg-Maishofen
Am Donnerstag, 5. April sind alle Fleischrinderzüchter, und solche, die es noch werden wollen, herzlich eingeladen, in die Versteigerungshalle nach Maishofen zu kommen.
|
| |
Programm:
|
| |
|
| |
_________________________________________________________
Homöopathie - Einsatz auch ohne Verschreibung vom Tierarzt
Lang haben die Bauern darum gekämpft, dass der Einsatz von homöopathischen Mitteln bei Nutztieren freigegeben wird. Jetzt gibt es vom Gesundheitsministerium und vom Landwirtschaftsministerium grünes Licht: Künftig dürfen Landwirte Globuli, die in den Apotheken frei erhätlich sind, auch ohne tierärztliche Verschreibung verwenden. Das Gleiche gilt für Heil- und Gewürzpflanzen.
Bisher hieß es bei Behörden und Kontrollstellen stets, eine Eigenverschreibung sei nicht zulässig, das sei Sache der Tierärzte. Der Tierarztbesuch bedeutet jedoch Kosten für die Bauern. Jene Landwirte, die Globuli bisher auf eigene Faust einsetzten, bewegten sich auf rechtlich wackeligem Terrain.
Die neue Regelung sei "ein großartiger Erfolg", sagt Sepp Machreich, der Landesobmann von Bio Austria. Homöopathie werde auf vielen Höfen seit Langem erfolgreich eingesetzt. "Jetzt gibt es Rechtssicherheit".
In der Pressestelle des zuständigen Gesundheitsministers Alois Stöger konnte am Freitag niemand Auskunft zum Kurswechsel in der Homöopathie-Frage erteilen.
Jene Landwirte, die Alternativen zur Schulmedizin suchen, setzen die Homöopathie vielfältig ein, etwa bei Euterentzündungen von Kühnen, bei Fruchtbarkeitsstörungen, Verletzungen, bei der Geburtsvorbereitung oder der Versorgung des Kalbs nach der Geburt. In der Landwirtschaft werden die gleichen Globuli wie in der Humanmedizin verwendet.
Für Bauern ist eine solche Behandlung mitunter auch wirtschaftlich günstiger. Der Grund: Wird herkömmliche Schulmedizin verabreicht, dürfen Fleisch und Milch aus konventioneller Produktion erst nach einer Frist von mehreren Tagen in den Verkehr gebracht werden. In der Biolandwirtschaft gelten noch längere Fristen als in der konventionellen Landwirtschaft.
Dagegen gibt es nach dem Einsatz homöopathischer Mittel bei Nutztieren keine langen Wartezeiten.
________________________________________________________________
|
| |
"DA SCHAU HER" so lautete das Motto der Verbandsrinderschau Salzburg am 8. und 9. Mai in Maishofen.
Die Salzburger Hochlandrinderzüchter präsentierten dem sehr zahlreich anwesenden Publikum eine wunderschöne "Familie" an Hochlandrindern außer Konkurrenz. Heuer war uns nicht das Siegen wichtig, sondern Tiere jeder Altersgruppe, vom 6 Wochen alten Kalb bis hin zur Altkuh, auch 2 Stiere, in einer Gruppe zu zeigen, und vor allem auch Tiere in allen Farbschlägen von schwarz über rot, dun und weiß, vorzuführen.
|
| |
 |
| |
|
| |
Der "da schau her" - Effekt ist den Hochlandrindern natürlich immer sicher, ganz besonders dann, wenn nach 2-stündiger Milchviehvorführung (99,9% hornlos) eine Gruppe von 9 urig aussehenden Zotteln mit gewaltigem Gehörn, die bis auf den letzten Platz gefüllte Halle, betritt.
|
| |
 |
| |
|
| |
In Summe wurden über 200 Milchkühe und 30 Fleischrinder aufgetrieben. Aus Sicht der Fleischrinderzucht konnten wir einen überaus erfreulichen Trend im Verband beobachten. Mussten wir im Jahr 2005 noch ganz abseits, in einem 10 Minuten vor Schaubeginn schnell hingeschleuderten Ring, im Regen unsere Tiere zeigen, während gleich nebenan im wunderbar hergerichteten Festzelt die Milchdamen im Trockenen promenierten.
|
| |
 |
| |
| Stolze Gruppensiegerinnen Milch |
| |
Ganz anders heuer, wir durften sogar den "Ring der Milchkühe!" benutzen, und das nicht einmal zu einer schlechten Zeit, alle Achtung! Wenn ich diesen herzerwärmenden Aufwärtstrend gedanklich weiterspinne, so könnte es bei der nächsten Verbandsschau in fünf Jahren doch wirklich sein, dass uns auch ein Kommentator zur Verfügung stehen wird, dem Hochlandrinder nicht völlig fremd sind, und der auch bereit ist, diese Rasse zu akzeptieren und seinen Kommentar entsprechend vorzubereiten.
|
| |
 |
| |
|
| |
Ausgestellt haben folgende Zuchtbetriebe:
Lassacher Doris u. Gerhard, Schloßberg
Mayer Veronika u. Rudi, Schmutzerhof
Pertiller Maria u. Franz, Eugenbach
Pirchner Resi u. Bernhard, Frohngütl
Wieshofer Ingrid u. Klaus, Brandlehen
Resi Pirchner
______________________________________________________________
|
| |
______________________________________________________________
|
| |
AUSLAUF- und WEIDEPRÄMIE nun auch in Salzburg
Je RGVE beträgt die Auslaufprämie 40 Euro, die Weideprämie 60 Euro. Für Rinder kann sie ab einem Alter von 6 Monaten beantragt werden.
Bei Weidehaltung müssen die Tiere an mindestens 130 Tagen im Jahr Bewegungsmöglichkeit im Freien haben, davon mindestens 110 Tage Weide. Bei Höfen unter 900 m Seehöhe beträgt die Mindestdauer an Bewegungsmöblilchkeit 160 Tage im Jahr, davon 120 Weide. Also kein Problem für Hochlandrinderzüchter.
Auslauf müssen die Tiere an mindestens drei Tagen pro Woche während des gesamten Jahres haben, wobei mindestens fünf Quadratmeter pro RGVE befestigte Auslauffläche mit entsprechenden Abfluss vorhanden sein müssen. Bei zwei Ausgängen im Stall reduziert sich der Auslauf auf drei Quadratmeter pro RGVE.
Resi Pirchner
______________________________________________________________
|
| |
|
| |